Apfellexikon

Wir haben für Sie im Folgenden einige Apfel- und Birnensorten aus unserem Sortiment zusammengestellt.

Für weitere Rückfragen zu unseren Obstsorten informieren wir Sie selbstverständlich gerne auch per Email

oder im persönlichen Gespräch in unserem Hofladen. Wir unterscheiden zwischen den Frühsorten, Spät-

und Lagersorten, sowie Birnen.

UNSERE FRÜHSORTEN

Als eine Kreuzung der Sorten "Cox Orange" und "Geheimrat Dr. Oldenburg" ist auch der Alkmene eine Frühsorte des Kulturapfels Malus domestica. Er wurde als alternative Ersatz-Sorte für den im Anbau deutlich anspruchsvolleren Cox Orange gezüchtet, da die Frucht auch in trockenen Klimaverhältnissen die Reife erreichen kann. Seine Züchtung wurde 1930 in den Erwerbsanbau aufgenommen und wenn auch seine Erträge nicht an andere Sorten heranreichen, so wird sein Anbau vor allem wegen seines besonderen Geschmacks betrieben. Der Alkmene ist eine eher kleine bis mittelgroße Frucht rundlicher Form mit goldgelber bis orangeroter Schale. Sein Fruchtfleisch ist grüngelb bis cremefarben, fest und knackig. Sein Aroma ist fein säuerlich und ähnelt seinem Verwandten Cox Orange.

Alkmene

Babarossa

Der Babarossa, ebenfalls eine Frühsorte des Kulturapfels Malus domestica, ist ein in Baden Württemberg gezüchteter Apfel. Eine Kreuzung aus "Nela" und "Delbar Estival" machen diese Frucht zu einer robusten und gut haltbaren Sorte welche sich wenig anfällig für Lagerfäule zeigt. Diese mittelgroße Frucht mit markant schöner Optik zeichnet sich zum einen durch seine leuchtend rote Farbe, als auch sein gelbes Fruchtfleisch aus. Knackig und saftig bietet sich der Apfel mit Pflückreife im August zum Frischverzehr. Als Sieger vieler Sortenverkostungen ist dieser Tafelapfel mit zitroniger Säure von hervorragendem Geschmack.

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Delbar Estival

Eine weitere Frühsorte des Kulturapfels Malus domestica ist der Delbar Estival. Wie er es schon im Namen trägt, gehört dieser zu den Sommeräpfeln. Auch dieser Apfel läutet aufgrund seiner frühen Erntezeit die Apfelsaison ein und spielt eine wichtige Rolle im Ertragsanbau. Das Herkunftsland des Delbar Estival ist Deutschland. Geschmacklich ist die Frucht sehr aromatisch bis mildsäuerlich-süß. Seine glatte Schale strahlt in grüngelber Grundfarbe und kann auf der von der Sonne beschienenen Seite rötliche Streifen aufweisen. Die Frucht ist mittelgroß. Mangels Säure und Fruchtzuckeranteilen ist diese Sorte eher weniger zum Backen geeignet und eignet sich ebenfalls hervorragend zum direkten Verzehr.

Als eine Kreuzung der Sorten "Worcester Parmäne" und "Schöner aus Bath" gehört der Discovery zu den Frühsorten des Kulturapfels Malus domestica und wird bereits seit 1949 professionell angebaut. Seine Herkunft findet der Apfel im Vereinigten Königreich, in Deutschland sind Rheinhessen und das Rheinland seine bevorzugten Anbaugebiete. Mit seiner Erntezeit, welche bereits zwischen Mitte August und Anfang September stattfindet, eröffnet die Frucht je nach Wetterlage die Apfelsaison. Als kleiner bis mittelgroßer Apfel, gelb mit verwaschenen roten Streifen ist er knackig, fest und saftig und eignet sich hervorragend zum direkten Verzehr.

Der Gravensteiner gehört zu den Frühsorten des Kulturapfels Malus domestica und ist bereits seit 1669 in Deutschland bekannt. Als sogenannter Sommerapfel ist dieser von August bis September erntereif. Zu seiner Verbreitung trägt zum einen seine frühe Erntezeit, zum anderen sein vielfach gerühmter Geschmack. Durch seine weniger optimale Lagerfähigkeit und Stoßempfindlichkeit handelt es sich um eine Liebhabersorte, welche sich bereits im Anbau als anspruchsvoll zeigt. Übrigens, der Gravensteiner wurde im Jahre 2005 zur Nationalfrucht Dänemarks gekürt. Die Frucht ist vergleichsweise groß bis sehr groß, grobkantig und ein wenig rund. Die Schale ist wachsig und weich, zart wachsgelb mit karmesinroten Tupfen und Strichen. Sein Fruchtfleisch ist grünweiß bis cremefarbig.

Gravensteiner

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Summerred

Auch beim Summerred handelt es sich um eine Frühsorte des Kulturapfels Malus domestica. Seine mittelgroße Frucht ist sehr saftig mit einem leicht säuerlichen Geschmack. Das Fruchtfleisch ist fest und die Schale dieser dunkelroten bis braunroten Frucht weisen deutlich sichtbare Punkte auf. Beim Summerred handelt es sich um einen sehr wettersensiblen Apfel, welcher weniger aus wirtschaftlichen, als vielmehr aus traditionellen Gründen angebaut wird. Unregelmässige Wasserzufuhr und wechselhafte Witterung nehmen starken Einfluss auf diese Apfelsorte. In Kanada erstmals gezüchtet ist der Sämling seit den 1960er Jahren im Obstbau bekannt.

UNSERE SPÄTSORTEN & LAGERÄPFEL

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Belida

Der Belida ist ein mittelgroßer bis großer Apfel mit einer glänzend grüngelben Schale, an der sonnenzugewandten Seite weist er eine rote Farbe auf. Er ist eine Kreuzung aus Elstar und Idared und überzeugt durch seinen ausgezeichneten süßen Geschmack. Als mittelzeitig reifende Sorte ist der Belida ungefähr eine Woche nach dem Elstar pflückreif.

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Boskoop

Der Boskoop, auch "Der Schöne aus Boskoop" genannte, ist einer der bekanntesten Winteräpfel aus der Familie der Kulturäpfel Malus domestica. In Bayern und Teilen Österreichs wird der Boskoop auch zu den Lederäpfeln gezählt. Seine überaus große Frucht reift Ende September bis Mitte Oktober und hält sich bis problemlos bis Mitte März. Sein hoher Säureanteil wird von einem ebenso hohen Zuckeranteil überdeckt und verleiht ihm seinen fein-säuerlichen Geschmack. Bereits im Jahre 1856 vom niederländischen Züchter Kornelius Johannes Wilhelm Ottolander gezüchtet, erreichte der Apfel seine Markteinführung im Jahre 1863. Somit zählt der Boskoop zu den älteren Apfelsorten.

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Braeburn

Der Braeburn, eine im Jahre 1952 in Neuseeland gezüchtete Frucht, ist ein mittelgroßer bis großer Apfel mit glänzender gelber, von dunkelroten Streifen durchzogener Schale. Sein Fruchtfleisch ist relativ hart, aber aromatisch und auch ohne Kühlung länger haltbar. Er eignet sich sowohl als Tafelapfel, als auch ideal zur Herstellung von Kompott, Obstsalat oder Saft. Der Braeburn gehört neben dem Royal Gala zu den beiden wichtigsten Apfelsorten Neuseelands. Als Zufallssämling würde die Sorte vom Obstbauern O. Moran in einer Hecke am Wegesrand entdeckt und wird seither von Obstbauern der ganzen Welt als delikate, fein-säuerliche Apfelsorte geschätzt.

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Davina

Beim Davina handelt es sich um eine eher kleine bis mittelgroße Frucht, welche durch seine leuchtent rote Schale besticht. Mit seinem eher harten und knackigen Fruchtfleisch und seinem hohen Saftanteil ist dieser Apfel ein echter Leckerbissen. Seine Zitrusnote mit einem Hauch von Birne sorgen für seinen erfrischenden Geschmack. Auch in Sachen Lagerfähigkeit zeigt sich diese Apfelsorte als vorteilhaft. Bei zahlreichen Verkostungen zeigt sich der Davina häufig in den oberen Rängen.

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Elstar

Der Elstar ist eine Sorte des Kulturapfels, welcher 1955 in den Niederlanden gezüchtet und erst 1972 ins Zuchtbuch eingetragen wurde. Die Züchtung aus "Golden Delicious" und "Ingried Marie" ist die am häufigsten angebaute Apfelsorte in Deutschland. Der Elstar ist eine fein-säuerliche und saftige Apfelsorte mit weiß-gelblichen Fruchtfleisch. Seine vergleichbar resistente Schädlingsanfälligkeit zeichnen diese Apfelsorte im Obstbau aus. Neben dem Frischverzehr seiner Frucht eignet sich der Elstar auch sehr gut für Saft, Apfelmus, zum Backen, aber auch als Dörrfrucht. Seine fruchtigen Noten lassen ein wenig an Birne mit Anleihen von Zitrusfrüchten und Honig denken.

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Fuji

Der Fuji findet seinen Ursprung in Japan, wo er im Jahre 1939 aus einer Kreuzung zwischen "Ralls Janet" und "Red Delicious" hervorgegangen ist. 1962 erstmals in den Handel gebracht, fand er schnell seinen Weg nach Europa. Durch seinen süßen Geschmack handelt es sich beim Fuji um den weltweit am häufigsten angebauten Apfel. Dies liegt jedoch insbesondere daran, dass China als weltweit größter Apfelproduzent mit seinen Sorten einen hohen internationalen Marktanteil bestreitet. Die Frucht ist mittelgroß bis groß und in Ihrer Grundfarbe bräunlich rot bis dunkelrot violett. Außerdem ist der Apfel leicht duftend. Er ist sehr knackig und saftig, sein Fruchtfleisch feinzellig und fest.

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Gala

Der Gala gehört zu den eher kleinen bis mittelgroßen Apfelsorten und zählt zum Dessertobst. Er ist relativ fest und süßlich im Geschmack. Die intensive rote Farbe seiner Schale und sein cremig-gelbes Fruchtfleisch machen ihn zu einem beliebten Speiseapfel und zu einer der bekanntesten Apfelsorten in Deutschland. Seine Färbung hängt vergleichsweise zu anderen Sorten deutlich stärker von der Sonneneinstrahlung während der Wachstumsphase ab. Der Gala ist das Ergebnis einer neuseeländischen Züchtung zwischen "Cox Orange" und "Red Delicious", wurde bereits 1934 gezüchtet, genoss seine Markteinführung jedoch erst 1965.

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Golden Delicious

Der gelbgrüne Golden Delicious ist eine der bekanntesten Apfelsorten weltweit und gilt derzeit als wichtigster Apfel im Welthandel. Die aus den USA stammende süßaromatische Frucht ist seit dem Jahr 1890 bekannt und erreichte die Markteinführung bereits im Jahre 1914. Das Erbgut dieses Apfels findet sich in zahlreichen weiteren Apfelsorten, wie zum Beispiel dem Elstar, Jonagold, Rubinette und zahlreichen weiteren Sorten. In Deutschland hat Elstar den Golden Delicious zwar als beliebteste Sorte im Anbau abgelöst, in der Schweiz war er jedoch noch im Jahre 2009 die beliebteste Sorte im Anbau. Sein cremefarbenes Fruchtfleisch ist saftig und frisch. Er gehört zu den erst später im Jahr geernteten Apfelsorten.

Idared

Der Idared ist eine aus den USA stammende Apfelsorte und seit 1942 im Handel. Sie ist eine Kreuzung aus "Jonathan" und "Wagenerapfel" und im Jahre 1935 gezüchtet. Ab Mitte Oktober bis Anfang November wird die Sorte verhältnissmäßig spät geerntet. Sie sind druckfest und unproblematisch bei ihrer Lagerung. Die Frucht ist mittelgroß bis groß und besitzt ein festes, saftiges und knackiges, weißes Fruchtfleisch mit feinsäuerlichem Geschmack. Die Deckfarbe seiner Schale geht von gelbgrün bis ins Purpurrot über. Der pfel verfügt über wenig Aroma und gehört daher geschmacklich zu den eher milderen Sorten.

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Jonagold

Der Jonagold, auch bekannt unter den Namen Jonagored und Red Prince, wurde 1943 in den USA gezüchtet und kam 1968 in den internationalen Handel. Der Apfel gehört zu den sechs am häufigsten angebauten Sorten weltweit. Vor allem in Nord- und Osteuropa wird die Obstsorte am häufigsten geplanzt. Die Frucht ist groß und kugelig, in Ihrer Farbe sonnig gelb bis orangerot, an seiner Sonnenseite bis leuchtend erdbeerrot. Sein Fruchtfleisch ist gelblich, locker saftig und kurz. Während seiner Reife wird das Fruchtfleisch zunehmend weicher. Ab Oktober erreichen sie ihre optimale Reife und entfalten Ihren süßfruchtigen bis feinsäuerlichen Geschmack. Der Gehalt an Säuren und Zucker ist mittel bis hoch.

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Jonagored

Der Jonagored, seinem Verwandten "Jonagold" sehr ähnlich, ist ein mittelgroßer bis großer Apfel mit mittleren Säure- und Zuckeranteilen. Seine Erntezeit ist Anfang Oktober. Sein leicht intensives süss-säuerliches Aroma macht den Apfel, welcher in der Regel von Oktober bis Juli bei uns erhältlich ist, zu einer beliebten Frucht. An der Schale rotgestreift verfügt der Apfel über ein schmackhaftes grünlich gelbes Fruchtfleisch und eignet sich neben dem Verzehr als Tafelapfel auch ausgezeichnet zum Backen, Kochen, im Salat oder im Müsli. 1986 erreichte die belgische Apfelsorte den internationalen Handel. Der Jonagored ist eine sehr beliebte Frucht, nicht zuletzt auf Grund seiner vielseitigen Verzehrmöglichkeiten.

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Mairac

Der Jonagored, seinem Verwandten "Jonagold" sehr ähnlich, ist ein mittelgroßer bis großer Apfel mit mittleren Säure- und Zuckeranteilen. Seine Erntezeit ist Anfang Oktober. Sein leicht intensives süss-säuerliches Aroma macht den Apfel, welcher in der Regel von Oktober bis Juli bei uns erhältlich ist, zu einer beliebten Frucht. An der Schale rotgestreift verfügt der Apfel über ein schmackhaftes grünlich gelbes Fruchtfleisch und eignet sich neben dem Verzehr als Tafelapfel auch ausgezeichnet zum Backen, Kochen, im Salat oder im Müsli. 1986 erreichte die belgische Apfelsorte den internationalen Handel. Der Jonagored ist eine sehr beliebte Frucht, nicht zuletzt auf Grund seiner vielseitigen Verzehrmöglichkeiten.

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Mutsu

Der aus Japan stammende Apfel Mutsu ist eine Kreuzung aus "Golden Delicious" und "Indo". Er erreichte den internationelen Markt im Jahre 1930 und überzeugt durch seine großen bis sehr großen Früchte mit süßfruchtigem Geschmack, aber eher geringem Aroma. Sein Fruchtfleisch ist grünweiß, sehr saftig und fest. Er erreicht seine Pflückreife wenige Tage nach dem Golden Delicious. Seine Genussreife ist direkt nach der Ernte erreicht. Er eignet sich vorzugsweise als Tafelapfel und trifft auf Grund seines geringem Eigenaromas den Geschmack von Apfelliebhabern milderer Sorten.

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Pinova

Der Pinova ist eine Kreuzung aus den Sorten Clivia und Golden Delicious. Im Reihnland hat es der Pinova von 1998 bis 2001 zum Apfel des Jahres gebracht und steht seit 1996 unter Sortenschutz. Die kleine bis mittelgroße Frucht des Pinova ist in der Grundfarbe gelb, die Deckfarbe geht in ein leuchtendes orangerot. Er besitzt ein süßsäuerliches, grobzelliges, aromatisch bis würziges Fruchtfleisch und ist neben dem Verzehr auch optimal zum Kochen und Backen geeignet.Seine pflückreife ist in der Regel erst Mitte Oktober erreicht. Ab November hat er seinen Genuss voll entfaltet. Gekühlt lässt sich der Apfel bis etwa März gelagert werden.

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Rubinette

Der aus der Schweiz stammende Apfel Rubinette würde 1966 gezüchtet und 1982 am internationalen Markt eingeführt. Als Zufallssämling ist er eine Kreuzung aus Golden Delicious und Cox Orange, daher ist der geschmacklich dem Cox Orange sehr ähnlich und gut als Tafelapfel verwendbar. Der unter Sortenschutz stehende Apfel weist eine grün gelbliche, auf der Sonnenseite der Frucht eone orangerot gestreifte Färbung auf. Charakteristisch ist der Stiel des Apfels, welcher in einer sehr kurzen Vertiefung der Frucht sitzt. Die Erntezeit des Rubinette ist normalerweise im späten September.

Sapora

Sapora

Der Sapora, ein recht groß gewachsener Apfel, stammt aus dem deutschen Rheinbach. Seine Schale ist überwiegend rot mit durchschimmernder grüngelber Grundfarbe. Seine herausragende Eigenschaft, nämlich ein sehr hoher Saftanteil mit einem ausgewogenen Anteil an Säure und Zucker findet sich in seiner namensgebung wieder. Sapora, im Lateinischen das Wort für "Geschmack", entstammt interessanterweise keiner gezielten Zucht, sondern vielmehr einem Projekt der Auszubildenden. Im schwerpunkt findet der Apfel aktuell seinen Anbau im Nachbarland Frankreich.

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Der Topaz ist eine europäische Apfelsorte, welche erstmals 1984 in Tschechien gezüchtet worden ist. Er gehört zur Gruppe der Winteräpfel. Seine Frucht ist mittelgroß, meist gelb, weist aber aber häufig auch große rot gestreifte Farbanteile auf. Als saftiger und aromatisch leicht süß-säuerlicher Apfel ist sein Fruchtfleisch eher fest, knackig und feinzellig. Die Farbe weist von Natur aus eine leicht wachsige bis speckige Oberflächenbeschaffenheit auf. Ab Mitte Oktober ist der Topaz plückreif und für den Verzehr geeignet.

Topaz

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Wellant

Der Wellant oder Wellants, sein Ursprungsname Fresco, ist eine verhältnismässig späte Züchtung aus dem Jahre 1987 und soll durch sein eher rustikales Aussehen an alte Apfelsorten erinnern. Seine mittelgroße bis große Frucht ist intensiv mittel- bis dunkelrot gefärbt. Sein Geschmack ist süß-sauer und sehr fruchtbetont, sein Fruchtfleisch saftig und knackig. Er unterscheidet sich optisch stark von aktuelleren Apfelsorten. Seinen Ursprung hat der Apfel in den Niederlanden. Diese Sorte des Kulturapfels gehört zu der sogenannten Clubsorte, welcher einer zentralen Kontrolle unterliegt und nur von einer begrenzten Zahl von Produzenten in den Handel gebracht werden darf.

Birnen

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Alexander-Lukas

Die Alexander-Lukas Birne wurde erstmals im Jahre 1874 in Frankreich angebaut, nachdem sie einige Jahre zuvor von ihrem Namensgeber Alexandre Lucas in eine Wald Nähe Blois entdeckt worden ist. Sie ist eine sehr robuste Frucht mit einem guten Aroma, warum sie auch in vielen Gärten eine große Verbreitung findet. Die große Frucht hängt an einem kurzen Stiel und hat die Form eines Kegels. Ihre Schale ist glatt. Das hellgelbe bis weißliche Fruchtfleisch ist saftig und schmelzend, wenn auch etwas körnig. Aufgrund des geringen Säureanteils ist das Aroma nicht allzu stark ausgeprägt, sodass die Frucht den Geschmack von milderen Birnenliebhabern trifft. Ihre Erntezeit beginnt Anfang Oktober. Eine Einlagerung von zwei bis drei Monaten lässt sie verhältnissmässig lange ohne spezielle Kühlung überdauern.

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Die Conference ist eine Birnensorte (Pyrus communis), welche im Jahre 1894 vom englischen Züchter Thomas Francis Rivers eingeführt worden ist. Die mittelgroße Frucht ist in Ihrer Form flaschenförmig bis kehlbauchig und von grüner bis grüngelber Farbe. Das gelblichweiße Fruchtfleisch bei Vollreife erreicht beim Kernhaus einen lachsfarbenen Farbton. In seiner Beschaffenheit und im Geschmack lässt sich die Frucht mit schmelzend-fein, saftig und süß, mit einer angenehmen Gewürznote beschreiben. Ab Mitte September erreicht die Conference ihre Erntereife, ihre Genussreife nach kurzer Lagerung ab Oktober. Sie eignet sich bei ausreichender Kühlung auch nach mehreren Monaten, da sie gut nachreift. Ungekühlt ist sie zum direkten Verzehr empfohlen, da das Fruchtfleisch schnell teigig werden kann und an Aroma verliert.

Conference

Die Flaschenbirne, auch "Kaiser Alexander" oder "Kaiserbirne" genannt, ist eine ebenfalls sehr alte Birnensorte, vermutlich aus Frankreich. Ihre Herkunft ist bis heute unklar. Es ist davon auszugehen, dass sie im Jahre 1807 vom belgischen Birnenzüchter Jean-Baptiste van Mons erstmals gezüchtet wurde. Eine davon abweichende Annahme ist die, dass die Frucht im Jahre 1793 als Zufallsssämling bei Apremont gefunden wurde. Die Flaschenbirne ist eine mittelgroße bis große keulenförmige Frucht mit einer rauen gelbgrünen Schale. Das feine Fruchtfleisch ist von gelblicher Farbe und von einem feinen, süß-sauerem und saftigen Aroma. Sie erreicht nach Ihrer Ernte Ende September ihre Pflückreife und kann sowohl als Tafelbirne, als auch zum Einkochen genutzt werden.

Flaschenbirne

Die Williams Birne, meist bekannt unter ihrem Namen "Williams Christ" ist eine Sommerbirne. Ihr ursprünglicher Name ist "Bon-Chétien Williams", in den USA und in Kanada wird sie Bartlett genannt. Neben ihrer Verwendung als Speiseobst wird die Williams-Birne auch zur Herstellung des Obstbrandes "Williams Christ" verwendet. Bekannt ist die Frucht bereits seit dem Jahre 1770 und es ist davon auszugehen, dass sie Ihren Ursprung in England gefunden hat. In den 1920er Jahren war sie eine der drei Birnensorten, die zu den Reichsobstsorten gewählt worden ist. Sie ist eine große Frucht mit einem guten und intensiven Aroma. Sie reift Ende August bis Anfang September und ist die wohl bekannteste Birnensorte der Welt.

Williams

Quellenangabe: Einige Informationen stammen aus Wikipedia und mein-lieblingsobst.de

Discovery

Discovery

Idared

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